Was wir wollen

Was wir wollen

Freiwilliges Europäisches Jahr für alle meint: Die Teilnehmer gehen in ein anderes europäisches Land und erlernen dessen Sprache. Sie wirken an einem gemeinschaftlichen Projekt mit, das sie selbst vorschlagen oder das von den EU-Agenturen vor Ort empfohlen wird. Was die Umsetzung des freiwilligen europäischen Jahres für alle betrifft, so schlagen die Initiatoren vor: die vorhandenen Programme und Strukturen zu nutzen – insbesondere den europäischen Freiwilligendienst  und das ab 2014 geplante Programm „Erasmus für alle“  diese aber zugleich im Sinne der Gründung einer europäischen Bürgergesellschaft in drei Punkten auszubauen: (1) Das Freiwillige Europäische Jahr soll europaweit anerkannt und angemessen bezahlt werden. Während sich der Adressaten-Kreis der vorhandenen EU-Programme zumeist auf junge Generationen und Ausbildungseliten konzentriert, schlagen die Initiatoren vor, alle Alters- und Berufsgruppen – einschließlich der Arbeitslosen und Rentner – einzubeziehen. Für sie meint eine europäische Bürgergesellschaft Inklusion statt Exklusivität. (2) Bei den Projekten geht es nicht nur um Learning (in) Europe, sondern um Doing Europe. Das Ziel ist also nicht nur, Ausbildungs-Zertifikate zu erwerben, sondern ein Stück europäische Identität zu erfahren und das Europa von morgen aktiv mitzugestalten. Die Finanzierung könnte anteilig von der EU, den nationalen Regierungen (bzw. Kommunen) und der Wirtschaft gewährleistet werden. (3) Gegenüber den vorhandenen Strukturen und Programmen sollte im Sinne der Schaffung eines Europas von unten die Initiative einzelner Bürgerinnen und Bürger sowie vorhandener Tätigkeitsnetzwerke gestärkt werden. So geht es beispielsweise darum, die Lizensierung der Projekte durch Formen der Selbstkontrolle der Initiativen zu ergänzen.

Allianz

Allianz Kulturstiftung

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Erstunterzeichner

Erstunterzeichner/innen

Yuri Andrukhovych, Schriftsteller; Attila Ara-Kovacs, Journalist und ehem. Diplomat; Jerzy Baszynski, Journalist; Zygmunt Bauman, Philosoph und Sozialwissenschaftler, Senta Berger, Schauspielerin; Daniel Birnbaum, Kurator und Direktor des Stockholmer Moderna Museet; Mircea Cartarescu, Autor; Patrice Chéreau, Theater- und Filmregisseur; Rudolf Chmel, Literaturwissenschaftler und ehemaliger Kulturminister der Slowakei; Jacques Delors, ehem. Präsident der Europäischen Kommission; Gábor Demszky, ehem. Oberbürgermeister von Budapest; Chris Dercon, Direktor der Londoner Tate Modern; Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE; Lothar Dittmer, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung; Doris Dörrie, Filmemacherin und Autorin; Tanja Dückers, Schriftstellerin; Peter Eigen, Gründer von Transparency International; Olafur Eliasson, Künstler; Peter Esterhazy, Schriftsteller; Adám Fischer, Dirigent und Mitglied des ungarischen Helsinki-Komitee; Iván Fischer, Musikdirektor Budapest Festival Orchesters und Konzerthaus, Berlin; Joschka Fischer, Bundesaußenminister a. D.; Jürgen Flimm, Regisseur und Intendant Berliner Staatsoper, Sigrid Gareis Generalsekretärin der Akademie der Künste der Welt in Köln; Anthony Giddens, Ökonom, Sozialwissenschaftler und ehem. Direktor der London School of Economics; Ronald Grätz, Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen; Alfred Grosser, Publizist und Politologe; Ulla Gudmundson, Botschafterin des Königreichs Schweden; Jürgen Habermas, Philosoph, Miklós Haraszti; Schriftsteller und ehem. OSZE-Beauftragter für die Freiheit der Medien; Dunja Hayali, Journalistin; Uwe-Karsten Heye, Publizist und Regierungssprecher a.D.; Thomas Hirschhorn, Künstler; Roza Hodosán, Soziologe; Michal Hvorecký, Schriftsteller; Eva Illouz, Kulturwissenschaftlerin; Daniel Innerarity, Sozialwissenschaftler und Publizist; Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz; Gábor Iványi, Pastor und Rektor des John Wesley Theological College; Janez Janša, Choreograph; Mary Kaldor, Politologin; Veronica Kaup-Hasler, Intendantin des Gegenwartskunstfestivals steirischer herbst in Graz; Navid Kermani, Schriftsteller und Islamwissenschaftler; Imre Kertesz, Literaturnobelpreisträger; Kasper König; Kurator und Direktor des Museum Ludwig, Köln; György Konrád, Schriftsteller und ehem. Präsident der Akademie der Künste, Berlin; Rem Koolhaas, Architekt; Michael Krüger, Schriftsteller und Verleger; Adam Krzeminski, Journalist und Schriftsteller, Wolf Lepenies, ehem. Direktor des Wissenschaftszentrums Berlin; Jutta Limbach, ehem. Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und ehem. Präsidentin des Goethe-Instituts; Constanza Macras, Choreografin und Modedesignerin; Claudio Magris, Schriftsteller; Bálint Magyar, Soziologe und ehem. ungarischer Erziehungsminister; Sarat Maharaj, Kunsthistoriker und Kurator; Olga Mannheimer, Autorin; Petros Markaris, Schriftsteller; Jean-Charles Massera, Künstler und Schriftsteller; Imre Mécs, politischer Aktivist; Robert Menasse, Schriftsteller, Adam Michnik, Herausgeber Gazeta Wyborcza; Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin; Anna Nedjalkova, Rektorin der Freien Universität Varna; Hans Ulrich Obrist, Kurator und Direktor Serpentine Gallery London; Arend Oetker, Unternehmer; Thomas Ostermeier, Regisseur und Intendant der Schaubühne Berlin; Doris Pack, Mitglied des Europäischen Parlaments; Ioana Pârvulescu, Autor; Petr Pithart, Journalist und ehem. Premierminister der Tschechischen Republik; Andrei Gabriel Plesu, Publizist und ehem. rumänischer Kulturminister; Martin Pollack, Journalist und Schriftsteller; Alek Popov, Schriftsteller und ehem. Diplomat; László Rajk, Architekt; Ilma Rakusa, Schriftstellerin und Übersetzerin; Ferdinand Richard, Vorsitzender des Robert Cimetta Fonds; Peter Ruzicka, Komponist und Dirigent; Joachim Sartorius, Schriftsteller und Übersetzer; Saskia Sassen, Wirtschaftswissenschaftlerin und Globalisierungsforscherin; Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimaforschung; András Schiff, Pianist; Volker Schlöndorff, Filmemacher; Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.; Henning Schulte-Noelle, ehem. Vorstands- u. Aufsichtsratsvorsitzender der Allianz SE; Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments; Gesine Schwan, ehem. Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance; Hellmut Th. Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar; Richard Sennett, Soziologe und Schriftsteller; Martin M. Šimecka, Schriftsteller und Journalist; Konstantinos Simitis, Professor und ehem. Ministerpräsident der Hellenischen Republik; Johan Simons, Regisseur und Intendant Kammerspiele München; Dirk Snauwaert, Direktor des Brüsseler Kunstzentrums Wiels für Gegenwartskunst; Javier Solana, ehem. Generalsekretär des Rates der Europäischen Union und Hoher Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik; Dieter Spöri, Präsident des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland; Sándor Szilágyi, Autor über Fotografie; Michael M. Thoss, Geschäftsführer Allianz Kulturstiftung; Klaus Töpfer, Gründungsdirektor des IASS und ehemaliger UNEP-Direktor; Vaira Vike-Freiberga, ehemalige Präsidentin Lettlands; Haris Vlavianos, Dichter und Philosoph; Klaus Wagenbach, Verleger und Autor; Christina Weiss, Kulturstaatsministerin a.D.; Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.; Wim Wenders, Filmemacher und Fotograf; Michel Wieviorka, Sozialwissenschaftler; Robert Wilson, Künstler und Theaterregisseur… weiter ...